Scheitholz
Scheitholz ist die ursprünglichste Form des Holzheizens. Ein Scheitholz-Ofen, egal ob als Kachelofen, als Kamin, als Herd oder Kachelherd hat den Vorteil, Holzstücken, auch größere mit hohem Nutzwert zu verbrennen. Wie bei jeder anderen Heizungsart muss auch bei einer Scheitholzheizung der Wärmebedarf genau ermittelt und die Heizung danach dimensioniert werden. Hierbei stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Bei einer Holzheizung sollte der Schornsteinfeger wieder regelmäßiger Gast sein. Bis zu vier mal im Jahr müssen die Emissionswerte kontrolliert werden. Wird aus-schließlich trockenes Holz verheizt, gibt es kein Problem. Wer mit Scheitholz heizen will, braucht eine Möglichkeit, seinen Holzvorrat mindestens zwei Jahre lang trocken und luftig aufzubewahren. Nasses oder zu feuchtes Holz hat einen geringen Heizwert, man braucht viel Brennstoff, verstößt gegen Gesetze und die Umweltbelastung steigt wieder gewaltig.
Die heutigen Scheitholz-Feuerungsanlagen haben mit den herkömmlichen aus dem vorigen Jahrhundert nichts mehr gemein. Gute Scheitholzanlagen sind in ihrer Wirkungsweise genau auf das natürliche physikalische Verhalten des Brennstoffes abgestimmt. In einem dem Brennraum vorgelagerten Vorgang wird dem Holz auch die letzte Restfeuchte entzogen. Die im Brennraum entstehenden Schwelgase werden in einer so genannten Nachbrenn-Wirbelkammer mit Temperaturen über 1000 Grad verbrannt. So entsteht ein hoher Wirkungsgrad ohne Schaden für die Umwelt. Eine interessante Variante im Bereich der Alternativen zu Öl und Gas ist das Heizen mit Getreide.
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